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JPGs können bis zu 16 Millionen Farben (24 Bit) enthalten und eignen sich vor allem für Fotos oder Grafiken mit vielen Farben, Details, Schattierungen und Verläufen.
Bei der Komprimierung von JPGs wird ein stark "verlustbehafteter" Algorithmus genutzt, um die Dateigröße zu reduzieren. Ein Nachteil gegenüber GIF-Dateien ist also, dass JPGs bei einer Verringerung der Dateigröße an Qualität einbüßen. Ein echter Vorteil hingegen ist, dass der Autor das Komprimierungsverhältnis selbst auswählen kann, um den "Sweetspot", also den effektivsten Bereich optimalen Speicherbedarfs bei guter Darstellungsqualität, zu finden. Komprimierungsbereich liegt zwischen 10:1 und 100:1. Dabei wird die diskrete Kosinustransformation (DCT) verwendet, um das Quadrat der Grafikdaten in einen Satz großer und kleiner Kurven zu ändern. Diese verlustbehaftete Methode kann zur Bildung von Artefakten führen, daher sollte die Komprimierungsstufe umsichtig ausgewählt werden.

Wichtig – Wenn eine bereits komprimierte JPG-Datei erneut mit einem anderen Qualitätsfaktor (geringer oder höher), hat dies weitere Verschlechterungen zur Folge. Dies ist vergleichbar mit dem Anfertigen einer Kopie von einer Kopie. Mit jeder weiteren Kopie geht Qualität verloren.
JPGs können nicht transparent sein.
JPGs können nicht animiert werden.
JPGs eignen sich gut für komplexe Farben und Verläufe speziell bei Fotografien. Der Benutzer kann die Dateigröße anpassen und dennoch eine optimale Qualität beibehalten.
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Tipp: Nutzen Sie einen Grafik-Editor wie RoboScreenCapture, um das optimale Verhältnis zwischen Komprimierung und Dateigröße zu finden. |